Park

Napoleonischer Brückenkopf

Festungsbauwerk in der historischen Festungsstadt Jülich

Legende

  1. Kehlmauer
  2. Nördliche Wachstube
  3. Hohltraverse 3
  4. Ort der Stille
  5. Magazinraum unter Hohltraverse 4
  6. Bastionen
  7. Nicht restaurierter Bereich der Mittelbastion
  8. Pulvermagazin No. II
  9. Gedenktafel in der Südbastion
  10. Kanonenstände in der Südbastion

 

Geschichte Jülichs

Jülich wurde im 1. Jh. vor Chr. als römische Straßenstation Juliacum an einer günstigen Verengung des damals schwer zu passierenden Rurtals gegründet und lag eine Tagesreise entfernt von Köln an der Römerstraße in Richtung Maastricht. Schon in der Römerzeit war die Überquerung der Rur bei Jülich – zuerst mit einer Furt, später mit einer Brücke – wichtig. Jülichs 2000-jährige Geschichte war insbesondere stets mit der Aufgabe verbunden, die strategisch bedeutende Brücke über die Rur zu sichern.

Seit Beginn des 4. Jahrhunderts mussten die Befestigungen immer wieder den politischen und militärischen Gegebenheiten angepasst werden, denn Festungsbau war das ständige Reagieren auf die immer durchschlagsstärkeren Angriffswaffen und deshalb wurde auf der östlichen Seite der Rur das spätrömische Kastell errichtet. Daraus wurde später wahrscheinlich die Burg der Jülicher Grafen entwickelt, die wohl 1278 zerstört worden ist. Aus der wachsenden Ansiedlung entstand dann die mittelalterliche Stadt. Von deren Befestigungsring, der Anfang des 14. Jahrhunderts gebaut wurde, kündet heute noch der Hexenturm. Jülich erhielt in der Mitte des 16. Jahrhunderts eine neuzeitliche Befestigung mit vier pfeilförmig zugespitzten Bastionen und der mächtigen Zitadelle mit ebenfalls vier Bastionen im Stil der italienischen Hochrenaissance.


Der Brückenkopf

Luftbild des Brückenkopfes

Der Brückenkopf gehört zum Kranz jener Festungsbauwerke, den napoleonische Truppen zu Beginn des 19. Jahrhunderts zur Verstärkung der Festungsstadt Jülich anlegten. Dabei schlossen sie auch die Stadtbefestigung und die Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert ein.
Der Bau des Brückenkopfs erfolgte noch in der traditionellen Form des Kronwerks. Dieses Kronwerk wird aus zwei Halbbastionen (südliche und nördliche Bastion) und einer Vollbastion (mittlere Bastion) gebildet. Verbunden werden diese drei Bastionen durch zwei gerade Wallabschnitte, die Kurtinen.

Blick entlang einer Defensionsgalerie mit den einzelnen Kammern.

Mit einer Front von ca. 600 m Länge und einer Breite von fast 200 m umschließt das Kronwerk eine Fläche von fast 12 ha.1799 begann der Bau zunächst in der Form eines Erdwerkes. Ab 1802 erfolgte dann der weitere Ausbau. Vor den Erdwall wurde eine Escarpenmauer gesetzt. Hinter dieser wurden im Abstand von ca. 5 m Stützfeiler angeordnet, die wiederum mit starken Ziegelgewölben verbunden wurden. Hierdurch entstanden hinter der Escarpenmauer untereinander durch die Defensionsgalerie verbundene Kammern.

Aus je drei Schießscharten pro Kammer konnten Soldaten in den Graben eingedrungene Angreifer mittels Handfeuerwaffen abwehren. Erschlossen wurde diese Defensionsgalerie durch die beiden Wachstuben („Corps de garde“) an den Flügeln und zwei Poternen in den Kurtinen. Bei den Poternen handelt es sich um bombensichere Gänge im Wall. Über die Tore in der Escarpenmauer und Stege konnten die Verteidiger das vorliegende Glacis zur Verteidigung bzw. zum Gegenangriff erreichen. Auf diese beiden Poternen sowie noch an 5 weiteren Stellen wurden Hohltraversen aufgesetzt.

Eine der Hohltraverse

Diese Hohltraversen untergliedern den Wall in einzelne Abschnitte. Die Traversen sind als Feuerstellungen ausgeführt. Mit jeweils einer Kanone pro Feuerstellung konnte das Glacis bzw. konnten die Flanken der benachbarten Bastion geschützt werden.
Der westlich vor dem Brückenkopf angelegte, ständig Wasser führende Festungsgraben wurde ursprünglich durch aufwändige Schleusenanlagen mit Rurwaser gespeist. Das Glacis – heute vollständig bewaldet – bildete das Schussfeld und war von Bewuchs und Bauten freizuhalten.

Das Pulvermagazin No. II in der Südbastion

Um 1811 erfolgte der Bau des Pulvermagazins II (Pulvermagazin I steht auf der Bastion St. Johannes der Zitadelle) im Bereich der Südbastion.

Der Jülicher Brückenkopf ist das bedeutendste napoleonische Festungsbauwerk im Rheinland. Bestimmte Bereiche der Brückenkopf-Festung können von Besuchern besichtigt werden.

Parkimpressionen

Prächtige Gärten

Tierisches

Blütenpracht

Die Festung

Dies und das

Ein Tag im Park

Spielen und Toben

Spielende Kinder auf dem Spielplatz Kind und Kegel

Kind & Kegel

Es gibt insgesamt vier Spielplätze im Brückenkopf-Park - "Kind und Kegel" ist der Größte.

 

Floßteich als Wasserspielplatz

Floßteich

Spannend wird's auch auf dem Floßteich, der bei Hitze den kleinen Seeleuten reichlich Abkühlung bietet.

Der Waldspielplatz mit Rutsche und Kletterparcours

Waldspielplatz

Spielen, Klettern und Rutschen mitten in der Natur, umrahmt von hohen Bäumen.

 

Der große Spielelefant mit Rutschrüssel im Zoo

Spielplatz im Zoo

Der Spielelefant im Zoo lädt zum Wippen, Klettern und Rutschen ein.

Spielturm im Stadtgarten mit Wendelrutsche

Spielturm im Stadtgarten

Etwas höher hinaus geht es beim Erobern des Spielturms im Stadtgarten. Eltern oder Großeltern sitzen gemütlich auf einer Bank und schauen den Kleinen beim Toben zu.

 

Der Energieerlebnispavillon, eine Indoor-Spielhalle mit Klettermöglichkeiten und Rutsche

Energie-Erlebnis-Pavillon

Alles zum Thema Energie - auch Bewegung ist Energie. Spielen - Spaß - Toben - Lernen zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter im Energie-Erlebnis-Pavillon am Jugendgästehaus.

Der Spielplatz speziell für unter 3-Jährige

Zwergenland

Ein Spielbereich nur für die ganz Kleinen - ein echtes Zwergenland - wie es im Buche steht. An neun Zwergenstationen können Kinder unter 6 Jahren ihre Sinne schärfen und ihre motorischen Fähigkeiten schulen.

   

 

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Spielen und Toben

Planschen, Toben, Matschen — und das alles nach Herzenslust: Spielplätze für jedes Alter lassen Kinderaugen strahlen. Speziell für die Kleinen das Zwergenland, für die Älteren das große Spielareal Kind & Kegel mit Floßteich, Wasserpumpen und der Spiel– und Kletterturm mit seiner Riesenrutsche garantieren einen erlebnisreichen Tag für Groß und Klein.


Weitere spannende Spielabenteuer warten im Zoo, Waldbereich und Stadtgarten auf die kleinen Gäste.

 
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Aktiv im Park

Aktiv sein - in jedem Alter. Ob Fitnessgarten, Minigolfbahn, Skater- oder Beachvolleyballbereich - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Erleben Sie Nervenkitzel und Abenteuerlust im Hochseilklettergarten. Unser Team freut sich auf Ihre Gruppenanmeldung (ab 10 Personen) unter 02461/ 9795-19 oder-26.


Wie funktioniert Energie? Der Energie-Erlebnis-Pavillon „EEP“ am JUFA-Gästehaus lädt bei jeder Witterung zum Experimentieren und Spielen ein. Eine 18 m-Rutsche und Skywalk bedeuten Abenteuer pur.

 
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Gastronomie und Übernachtung

Haben Sie Appetit auf einen Snack, wollen Sie einen Burger oder eine Currywurst genießen oder reizen Sie Kaffee und Kuchen?
Die Gastronomie des Brückenkopf-Parks und das Restaurant des JUFA-Hotels Jülich begrüßen Sie herzlich. Ein Besuch lohnt sich auch für mehrere Tage und lässt sich hervorragend mit Ausflügen nach Aachen, Maastricht oder Lüttich verbinden .



Egal ob für Gruppen, Schulklassen oder Einzelreisende: Übernachten Sie im JUFA-Hotel Jülich oder nutzen Sie unseren Zelt– und Wohnmobilstellplatz.
Radwanderer sind herzlich willkommen.

 
 Infos zur Gastronomie Infos zu den Übernachtungsmöglichkeiten

 

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Natur, Kultur und Zoo

Tauchen Sie ein in vielfältige Naturlandschaften. Wald, Wiesen und Themengärten regen Ihre Sinne an. Das ehemalige Landesgartenschau-Gelände begeistert mit weitläufigen Gartenanlagen und interessanten Kunstobjekten.
Neugierig schauen Erdmännchen aus ihrem Bau, während Sie Luchse und Wölfe in Gehegen beobachten können. Erleben Sie mehr als 400 Tiere im Zoo des Brückenkopf-Parks. Besonders Kinder freuen sich auf die Ziegen im Streichelgehege.
Der napoleonische Brückenkopf ist Teil der Wehranlagen der historischen Festungsstadt Jülich. Besonders empfehlenswert: eine Zeitreise unter fachkundiger Führung. Die Vergangenheit wird durch Geschichten, Anekdoten und Fachinformationen lebendig.

 
Zu den Parkimpressionen Infos zum Zoo
Infos zum Brückenkopf Infos zu den Gruppenangeboten

 

Beachvolleyball

Auf dem Beachvolleyballfeld können kleine und große Sportfreunde in feinem Quarzsand nach Herzenslust pritschen und aufschlagen.

  • Die Benutzung des Beachvolleyballfeldes ist im Eintrittspreis des Parks inbegriffen.
  • Sportgerät und persönliche Ausrüstung sind selbst mitzubringen.

 

Disc-Golf

Kosten:

3,50 € Leihgebühr für ein Set zzgl. 20,00 € Pfand.

Sie können an auch für 20,00 € ein Set kaufen

 

 
Disc-Golf Regeln

Die Regeln beim Disc-Golf sind denen des herkömmlichen Ballgolfs sehr ähnlich.
Das Ziel des Spieles ist das Gleiche:
von einem Ausgangspunkt mit möglichst wenigen Versuchen ein Ziel zu treffen.
Hier die wichtigsten Grundregeln dieses
Sports:

Regel 1:
Rücksichtnahme auf Spaziergänger, Mitspieler, Pflanzen und andere Einrichtungen.

Regel 2:
Jeder Spieler hat sich vor (!) seinem Wurf zu vergewissern, dass nichts und niemand seine Bahn kreuzt, wenn er werfen will.

Regel 3:
Gestartet wird vom Abwurf aus. Weitergespielt wird von dort, wo die Scheibe gelandet ist. So geht es weiter bis zum Ziel.

Regel 4:
Es fängt immer der Spieler am Abwurf einer Bahn an, der auf der vorherigen Bahn die wenigsten
Würfe benötigt hat.

Regel 5:
Nach dem Abwurf spielt derjenige Spieler weiter, der vom Ziel am weitesten entfernt ist, auch wenn
er einige Würfe mehr benötigt als seine Mitspieler.

Regel 6:
Nach dem Treffen des Ziels ist die Bahn beendet und die Anzahl der benötigten Würfe wird notiert. So werden alle Bahnen des Kurses in vorgeschriebener Reihenfolge absolviert.
Wer nach Beendigung aller Bahnen die wenigsten Würfe benötigt hat, der hat auch gewonnen.

 

Energie-Erlebnis-Pavillon

Alles zum Thema Energie - auch Bewegung ist Energie. Spielen - Spaß - Toben - Lernen zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter im Energie-Erlebnis-Pavillon am JUFA Hotel.

  • Die Benutzung des Energie-Erlebnis-Pavillon ist im Eintrittspreis inbegriffen.
  • Der Energie-Erlebnis-Pavillon befindet sich am Haupteingang Lindenrondell im JUFA Hotel Jülich im Brückenkopf-Park und ist wettergeschützt.

Hochseilklettergarten

Der Brückenkopf-Park hat sich als Außerschulischer Lernort überregional etabliert. Auch der Hochseilklettergarten gliedert sich in den Reigen des spielerischen Erlebens und Erfahrens ein. Das Training im Hochseil fördert Körperwahrnehmung, Teamfähigkeit, Motivation und Verantwortungsbewusstsein und ganz nebenbei auch die Motorik.

Der Parcours besteht aus verschiedenen - an der vorhandenen Baumstruktur befestigten - Holzelementen, Tauen und Seilen, die sich in mehreren Metern Höhe befinden. Partner- und Teamübungen stehen dabei im Vordergrund. Das Angebot richtet sich vornehmlich an Schulklassen, Vereine mit Jugendarbeit und Jugendgruppen. Die Kurse werden von Fachleuten, die pädagogisch und sportlich geschult sind, durchgeführt. Die Kinder lernen Selbstvertrauen, Selbstüberwindung, Mut zu fassen, Angst zu überwinden, Vertrauen aufzubauen und Verantwortung zu tragen.

Der Hochseilklettergarten bietet wichtige Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, auch für Problemgruppen, da Zielsetzung und eigene Grenzen neu erfahren werden.

Der Brückenkopf-Park Jülich möchte mit diesem Angebot vielen Kindern und Jugendlichen sinnvolle und wichtige Erfahrungen spielerisch vermitteln.

  • Das Klettern ist erst ab einem Alter von 14 Jahren, einer Körpergröße von 1,40m und einer Griffhöhe von mindestens 1,80m möglich!
  • Die Nutzungsbedingungen sind ausgedruckt und unterschrieben mitzubringen.
  • In Ausnahmefällen können auch Kinder unter 14 Jahren (12 - 13 Jahre) in Begleitung eines Erziehungsberechtigten klettern.
  • Bei Personen unter 18 Jahre muss noch zusätzlich eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegen.
  • Eine Griffhöhe von 1,80 m muss gewährleistet sein.

Das Klettern ist nur nach Voranmeldung für Gruppen möglich!

Gruppen

Dauer

Kosten

ab 10 Teilnehmern ca. 2,5 Std. 12,50€/Person

Anmeldung

Ansprechpartner

Telefon

Email

Bernd Müller 02461-9795 -19 info@brueckenkopf-park.de
Manuela Horrig 02461-9795 -26 maho@brueckenkopf-park.de

Kanu- und Tretbootfahren

Zusammenarbeit und Absprachen sind beim Kanu- und Tretbootfahren wichtig, um als "Bootsbesatzung" gemeinsam ans Ziel zu gelangen. Spannend wird es beim Passieren der historischen Gemäuer.

Öffnungszeiten & Preise

Monat

Tage

Uhrzeit

Kosten Kanu

Kosten 2-er Tretboot Kosten 4-er
Tretboot
März - April - Mai Sonntags und an Feiertagen 12 - 17 Uhr 1,50 €/Person
für 20 Minuten
2,00 €/Person
für 20 Minuten
5,00 €/Boot
für 20 Minuten
Juni - Juli - August Samstags, Sonntags und an Feiertagen 12 - 17 Uhr 1,50 €/Person
für 20 Minuten
2,00 €/Person
für 20 Minuten
5,00 €/Boot
für 20 Minuten

Der Kanu- und Tretbootverleih öffnet nur bei entsprechender Witterung.