Samstag 29.09.2018 und Sonntag 30.09.2018
10:00 - 16:30 Uhr

Herden-Schutz-Tag

 

 

 

Was tun, wenn der Wolf kommt?

In den letzten neun Jahren gab es in Nordrhein-Westfalen 37 Wolfsnachweise. Bisher handelt es sich um durchziehende Einzeltiere und noch nicht um sesshafte Wölfe. Durch ihre Rückkehr stehen Halter von Schafen und anderen Nutztieren vor neuen Herausforderungen. Was als großer Erfolg für den internationalen Naturschutz bewertet wird und eine besondere Leistung einer ehemals ausgestorbenen Art darstellt, treibt Weidetierhaltern die Sorgenfalten auf die Stirn. Denn der Beutegreifer Wolf unterscheidet bei seiner Nahrungswahl nicht zwischen Wild- und Haustier. Und er wird den für seine Akzeptanz so wichtigen Unterschied zwischen erlaubter und verbotener Kost nur lernen, wenn der Herdenschutz der Weidetiere funktioniert und Übergriffe durch den Wolf möglichst gering gehalten werden. Dafür brauchen Tierhalter einerseits Wissen über den Wolf als intelligente Art und andererseits über die Sicherung ihrer Tiere. Elektrozäune und Herdenschutzhunde helfen, Nutztiere als Beute für Wölfe wesentlich unattraktiver zu machen.

Der NABU NRW lädt alle Interessierten sowie Nutztierhalter herzlich zu den Herden-Schutz-Tagen ein. Es erwartet Sie ein informatives und unterhaltsames Programm.

Samstag, 29.09.2018, steht ganz im Zeichen der fachlichen Information und professionellen Beratung der Weidetierhalter:

  • Fachvorträge
  • Herdenschutz mit Elektrozäunen
  • Vorführungen von Herdenschutzhunden
  • Antworten auf die wichtigsten Versicherungsfragen der Tierhalter


Sonntag, 30.09.2018, bietet ein buntes, spannendes und informatives Programm für Groß und Klein:

  • Cartoons zeichnen mit Thorsten Hardel
  • Märchenstunde
  • Wolfs-Rallye durch den Park
  • Trittsiegel gießen
  • Bilder ausmalen
  • Glücksrad mit tollen Preisen
  • und viele Informationen rund um den Wolf als Art, seine Rolle in der Natur und Wege des Zusammenlebens